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  • Boule in Scherfede

    Indoor-Boule in der Wintersaison!

    Wann: Mittwochs um 20:00 Uhr in der Turnhalle Scherfede. Kugeln sind vor Ort. 

  • Kinderturnen

    1.Gruppe: 15:00 - 16:00 Uhr (Kindergarten: 3-6 Jahre)

    2.Gruppe: 16:00 - 17:00 Uhr (Grundschule: 6-10 Jahre)

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Das Sportgespräch: Karl Schröder, Trainer des Fußball-A-Ligisten SG Scherfede/Rimbeck/Wrexen, blickt zufrieden auf die erste Hälfte der Gruppenphase zurück. „Man spürt eine richtige Euphorie“, sagt er angesichts des starken zweiten Platzes seiner jungen Mannschaft.

„Ich bin froh und stolz, Teil dieser Mannschaft zu sein“, sagt Scherfede/Rimbeck/Wrexens Trainer Karl Schröder (rechts), hier  im Gespräch mit dem Vorsitzenden des SV Scherfede/Rimbeck,  Elmar Karweg.   Als Tabellenzweiter ist die SG die Überraschungself  der ersten Hälfte der A-Liga-Gruppenphase. Foto: Günter Sarrazin
„ICH BIN FROH UND STOLZ, TEIL DIESER MANNSCHAFT ZU SEIN“, SAGT SCHERFEDE/RIMBECK/WREXENS TRAINER KARL SCHRÖDER (RECHTS), HIER IM GESPRÄCH MIT DEM VORSITZENDEN DES SV SCHERFEDE/RIMBECK, ELMAR KARWEG. ALS TABELLENZWEITER IST DIE SG DIE ÜBERRASCHUNGSELF DER ERSTEN HÄLFTE DER A-LIGA-GRUPPENPHASE. FOTO: GÜNTER SARRAZIN
 
 

Scherfede „Die Stimmung in unseren drei Orten ist top. Man spürt eine richtige Euphorie“, sagt Karl Schröder. Der Trainer der SG Scherfede/Rimbeck/Wrexen steht mit seinem Team nach Ablauf der ersten Hälfte der Gruppenphase in der Gruppe 1 der Fußball-Kreisliga A auf Platz zwei. Als bisher einzige Mannschaft hat die SG dem Titelanwärter TuS Bad Driburg einen Punkt abgenommen. Im Sportgespräch blickt der 56-Jährige auf den bisherigen Saisonverlauf, die Entwicklung der Mannschaft und das Ziel, den Klassenerhalt.

Als Tabellenzweiter der Gruppe 1 ist Ihr Team die Überraschungsmannschaft des ersten Saisonteils in der Kreisliga A. Was sind die Gründe für den guten Start?

Karl Schröder: Wir haben einen sehr breiten Kader. Zudem haben wir den Vorteil, dass wir auf gute Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen können. Jede Mannschaft hatte Ausfälle, wir haben diese am besten verkraftet. Wenn Teams nur 13, 14 Spieler zur Verfügung haben, wird es bei Ausfällen von Leistungsträgern noch schwieriger. Wir sind durchgehend gut besetzt, haben nicht die Mega-Knaller als Spieler in der Mannschaft.

Ist der vor drei Jahren eingeleitete Umbruch in der SG schon weiter als gedacht?

Schröder: Da alle gut mitziehen und immer wieder gute Jungs aus den eigenen Reihen dazukommen, geht es gut voran und die Mannschaft wird sich weiter entwickeln. Egal, ob erfahrene oder junge Spieler – alle haben ihre Leistung gebracht. Und dann hatten wir anstatt des Pechs aus dem vergangenen Jahr jetzt auch das nötige Spielglück, das man braucht. Wenn zum Beispiel am vergangenen Sonntag Warburg 1:0 in Führung gegangen wäre und nicht wir, hätte das Spiel auch anders ausgehen können.

Sie haben vor der Saison gesagt, dass Sie mit einem bewährtem Abwehr- und Mittelfeldverbund sowie einer neu formierten Offensive antreten. Das klappt offenbar gut.

Schröder: Mit den positiven Ergebnissen wird man mutiger. Der Kopf wird frei und man traut sich mehr zu. Wir sind in einen Lauf gekommen und so haben wir auch die Niederlagen gegen Germete und Bühne weggesteckt.

So haben Sie mehr Punkte auf der Habenseite, als Sie sich im Vorfeld der Serie erhofft hatten.

Schröder: Unser Ziel war es, nach der Hinrunde im Mittelfeld zu sein, damit man noch Chancen auf den Klassenerhalt hat. Das haben wir bei weitem übertroffen. So haben wir auf jeden Fall bisher mehr Punkte geholt als wir vor Saisonbeginn erwartet haben.

Was ist nicht gut gelaufen?

Schröder: Nicht so gut gelaufen ist, dass die Mannschaft teilweise im Spiel den Faden verliert und lange braucht, um ihn wiederzufinden. Das ist bei einem Durchschnittsalter von 23 Jahren auch der noch fehlenden Erfahrung geschuldet. Wir sind eine junge Truppe und wir lernen dazu.

Was ist als besonders positiv zu nennen?

Schröder: Positiv ist, dass wir uns viele Torchancen herausspielen und diese auch nutzen. Als weitere Stärken sind die Einsatzbereitschaft und die Laufbereitschaft zu nennen. So war bisher auch keine Mannschaft gravierend besser als wir. Daher haben wir die Punkte auch verdient gewonnen. Die Stimmung und der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft sind schon die letzten drei Jahre gut, durch die erfolgreiche erste Hälfte der Vorrunde ist es derzeit Wolke sieben. Die Jungs haben Blut geleckt und wollen weiter auf Kurs bleiben. Allgemein gesehen, sind die Derbyatmosphäre und der Umgang der Teams in unserer Gruppe wirklich schön. Und durch die Nachbarduelle gab es überall mehr Zuschauer.

Das gute Abschneiden kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis Ihrer langjährigen Aufbauarbeit. Den Großteil der Spieler trainieren Sie seit dem Bambinialter.

Schröder: Nein, es ist nicht das Ergebnis meiner Arbeit, sondern das Ergebnis der Arbeit unseres ganzen Trainerteams und der guten Jugendarbeit der JSG Scherfede/Rimbeck/Wrexen/Bonenburg, in der die Zusammenarbeit sehr gut klappt. Auch mit dem SV Bonenburg sind wir eine Familie.

Werden die Leistungen der jungen Mannschaft in den drei Orten honoriert?

Schröder: Die Stimmung in den Orten ist top. Die Zuschauerzahlen haben zugenommen und man spürt eine richtige Euphorie. Bei den Heimspielen – egal, ob in Rimbeck, Wrexen oder Scherfede – sind immer Zuschauer aus allen drei Orten da.

Wie ist es, als Tabellenzweiter hinter dem Topfavoriten TuS Bad Driburg in den zweiten Teil der A-Liga-Gruppenphase zu gehen?

Schröder: Es ist eine schöne Momentaufnahme, die wir gerne mitnehmen. Wir sind aber so realistisch, dass wir wissen, dass man schnell ein paar Spiele verlieren kann. Wir bleiben auf dem Boden und gehen nicht davon aus, dass wir Zweiter bleiben. Aufgrund der guten Ausgangslage wollen wir nun aber natürlich schon versuchen, die Meisterrunde zu erreichen. Erstens, weil es der sichere Klassenerhalt ist. Zumal es bis zu fünf Absteiger aus der A-Liga geben kann, wird es für jeden Verein in der Abstiegsrunde eng, denn von zehn Teams würde in dem schlechtesten Fall die Hälfe absteigen und das ist schon krass.

Wechseln wir einmal kurz das Thema und blicken auf Ihren Profi-Lieblingsverein, den Hamburger SV. Was sagen Sie als langjähriger Fan zur dortigen Rolle und dem Auftreten des Warburgers Sebastian Schonlau?

Schröder: Ich habe das Spiel Paderborn gegen Hamburg natürlich live in der Benteler-Arena gesehen und war mit dem Ausgang sehr zufrieden. Die Entwicklung von Sebastian Schonlau bis hin zum Kapitän des HSV ist überragend und er füllt die Position auch gut aus.

Zurück zu Ihrer Mannschaft. Was ist in den kommenden Wochen und dann in der anschließenden langen Winterpause geplant?

Schröder: Aus den letzten drei Spielen möchten wir gerne sechs Punkte mitnehmen. Da wir am letzten Spieltag dieses Jahres spielfrei haben, beginnt für uns schon nach der Partie gegen Neuenheerse am 14. November die Winterpause. Wir werden auf jeden Fall am Ball bleiben; wenn möglich, machen wir noch ein Freundschaftsspiel. Und wenn man in der Halle trainieren kann, werden wir zum Beispiel auch mal in die Soccerhalle in Paderborn gehen.

Auf welchem Tabellenplatz möchten Sie Weihnachten und Neujahr feiern?

Schröder: Auf welchem Tabellenplatz wir Weihnachten stehen, ist mir egal. Mein Wunsch ist es, dass wir im Frühjahr am Ende der A-Liga-Vorrunde Platz vier belegen und damit vorzeitig den Klassenerhalt sichern.

 

Quelle: Westfalen Blatt

 

 

 

Die Kader sind nicht wild zusammengewürfelt

Thomas Hoffmann ist bei der SG Scherfede/Rimbeck-Wrexen als Trainer der 2. Mannschaft, die in der Kreisliga B Süd eine sehr gute Rolle spielt, aktiv und nebenbei bekleidet er auch noch das Amt des Fußballobmann in der Spielgemeinschaft. Als Belastung empfindet er diese Doppelposition in keiner Weise. Aktuell läuft es im Verein glänzend und das gilt für beide Seniorenteams. Wir haben uns mit Thomas Hoffmann dazu ausgetauscht und einen interessanten Einblick gewinnen können, wie in der SG der Teamgedanke gelebt wird.

FubaNews: Thomas die SG ist mit beiden Mannschaften aktuell richtig gut in der Spur und auf Erfolgskurs. Die Erste visiert die Meisterrunde an und die Zweite steht auch glänzend da. Was macht den Erfolg in dieser Saison aus bei euch, wo siehst du die entscheidenden Ansätze?

Thomas Hoffmann: Ja, das ist richtig, aktuell läuft es super in der SG. Stark macht uns der Teamgedanke. Wir denken nicht in Ortschaften, Vereinen oder Mannschaften, wir denken und arbeiten als SG. Jeder bringt seine Stärken ein, um erfolgreich zu sein. Für die Mannschaften ist es egal, ob in Scherfede, Rimbeck oder Wrexen trainiert und gespielt wird. An allen drei Spielstätten kümmern sich die Verantwortlichen um perfekte Rahmenbedingungen.

Der Verein setzt bewusst auf den eigenen Nachwuchs und scheint damit aktuell belohnt zu werden. Die Identifikation ist gegeben. Ist dieser Weg für die drei Orte in der SG alternativlos?

Hoffmann: Dieser Weg ist nicht alternativlos, es gäbe auch andere Möglichkeiten. Wir halten den eingeschlagenen Weg aber für den einzig richtigen, um langfristig erfolgreich zu sein. Wir haben diesen Weg vor drei Jahren eingeschlagen. Wir sind gemeinsam mit beiden Mannschaften aufgestiegen, haben unsere Kader stetig verjüngt, unsere eigenen Jugendspieler integriert und die Mannschaften weiterentwickelt. Aus jetziger Sicht haben wir also scheinbar einiges richtig gemacht.

Betrachten wir mal die erste Mannschaft. Was macht die Elf von Trainer Karl Schröder in dieser Spielzeit so stark?

Hoffmann: Ganz klar der Wille, die Leidenschaft, die Identifikation und die Einheit. Dadurch, dass unsere Kader nicht wild zusammengewürfelt sind und alle Spieler in unseren SG Ortschaften leben, kennt man sich von klein auf. Hier stehen Freunde auf dem Feld, die auch außerhalb des Fußballs vieles gemeinsam unternehmen. Zusätzlich haben wir einen breiten und ausgeglichenen Kader.

 

Kommunikation ist wichtig für Thomas Hoffmann, nicht nur beim Spiel, sondern auch in den Vereinsgremien

Du bist ja nicht nur Obmann, sondern auch Trainer der Zweiten. Ihr habt zuletzt den großen Favoriten Dalhausen bezwungen und steht im gesicherten Mittelfeld. Aber bei den vielen möglichen Absteigern kann man sich nicht zurücklehnen und Selbstzufriedenheit zelebrieren, oder?

Hoffmann: Es ist schön, die Entwicklung der Mannschaft zu sehen. Wir spielen jetzt im 4. Jahr in der B-Liga und haben uns dort gut etabliert. An guten Tagen sind wir in der Lage, jedem Gegner Probleme zu bereiten und zu punkten. Selbstzufriedenheit gibt es bei uns nicht. Wir wollen in jedem Spiel 100 % geben und punkten. Diese Einstellung ist aber auch die Grundvoraussetzung, um in der B-Liga bestehen zu können. In Herlinghausen konnten wir diese Einstellung z. B. nicht abrufen, dafür gab es dann eine deutliche Niederlage. Die Liga ist dieses Jahr sehr ausgeglichen, 3-4 schlechte Spiele in Folge und man steckt mitten drin im Abstiegskampf und das wollen wir vermeiden.

Derzeit gibt es ja fast keinerlei Kritikpunkte. Was findet der Obmann aktuell noch für Fakten und evtl. auch Projekte, die man verbessern könnte in den Teams und auch im Verein?

Hoffmann: Es gibt immer Punkte, die verbessert werden können und Projekte, an denen wir arbeiten, aber diese Dinge besprechen wir intern.

Du bist ja als Obmann und Trainer in Doppelfunktion unterwegs. Eine Konstellation, die auch belastend sein kann oder lässt sich das gut vereinbaren und wird daher auch in Zukunft von dir bekleidet werden?

Hoffmann: Als Trainer bin ich gerade in meiner siebten Saison, Fußballobmann bin ich seit drei Jahren. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde ich erneut zum Fußballobmann gewählt, somit werde ich dieses Amt definitiv die nächsten zwei Jahre ausführen. Was das Traineramt betrifft, bleiben wir unserer Linie der vergangenen Jahre treu und besprechen uns im April. Eine Belastung durch die Doppelfunktion habe ich nicht einen einzigen Tag gespürt. Im Gegenteil: Mir macht es riesigen Spaß, aktiv gestalten zu können und zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen. Ich möchte allerdings betonen, dass ich nicht alleine bin. Wir haben ein super Team mit den Fußballobleuten Dirk Schaberich für Germania Rimbeck und Andre Uthoff vom TUS Wrexen. Zusätzlich sind unsere Jugendobleute Jan Rech (Scherfede), Robert Wendt (Rimbeck) und Rainer Varlemann (Wrexen) sehr engagiert. Wir stehen alle in einem guten und konstruktiven Austausch, hinterfragen unsere Entscheidungen und stellen frühzeitig die Weichen, um Jugendspieler bestmöglich zu integrieren.

 

Quelle: Fubanews Höxter

Stolze 14.000 Euro sind bei der Spendenaktion für Claudia Kalin und ihre Familie, die in Bad Neuenahr-Ahrweiler Opfer des Hochwassers geworden waren, zusammen gekommen. Der SV Westfalia Scherfede/Rimbeck, Heimatverein der früheren Fußballerin, hatte die Aktion ins Leben gerufen.

Der Sportverein freut sich, die Familie Kalin mit dem Betrag unterstützen zu können. „Wir möchten uns ganz herzlich bei den zahlreichen Spenderinnen und Spendern bedanken und hoffen, dass wir hiermit einen kleinen Beitrag zur Sanierung des Flutschadens leisten können“, teilt der Vorsitzende des SV Westfalia Scherfede/Rimbeck, Elmar Karweg, mit. „Für die Zukunft wünschen wir der Familie Kalin alles Gute.“

Die kann diese Spendensumme kaum fassen. „Wir möchten uns, auch im Namen unserer Kinder, an dieser Stelle für die zahlreichen Sach- und Geldspenden bedanken. Wir sind sprachlos und überwältigt“, betont Claudia Kalin. „Ohne eure Spenden wären viele Arbeiten an unserem Haus nicht zu realisieren. Diese Spenden bringen uns einen Schritt näher an unser großes Ziel und machen uns Mut für die Zukunft. Danke, für eure großzügige Unterstützung.“

Wie berichtet hatte sich die 28-Jährige mit Ehemann Erdinc und Söhnchen Talha in Bad Neuenahr-Ahrweiler gerade den Traum vom eigenen Haus erfüllt. Doch schon in der dritten Nacht mussten sie sich vor den Fluten in Sicherheit bringen. Die Möbel sind unbrauchbar, die Räume und der Garten völlig verwüstet. Zudem war Claudia Kalin zu diesem Zeitpunkt schwanger, Anfang Oktober brachte sie ihr zweites Kind zur Welt.

Die Hochwasser-Katastrophe hatte die Familie auch in finanzielle Nöte gebracht. Seine Ersparnisse hatte das Paar komplett in den Hauskauf gesteckt. „Wir haben den vollen Kaufpreis bereits bezahlt, stehen aber noch nicht im Grundbuch und konnten daher noch keine Elementarversicherung abschließen“, erläuterte Erdinc Kalin die Situation.

In dieser Not griffen der Familie verschiedene Helfer unter die Arme. So auch der SV Westfalia Scherfede/Rimbeck, wo Kalin selbst bis zur B-Jugend bei den Jungs kickte, als sie noch ihren Mädchennamen Götte trug. Dort spielt aktuell noch Kalins Bruder Manuel Götte in der ersten Mannschaft Fußball.

 

Quelle: Westfalen Blatt

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