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Fußball: A-Ligist SG Scherfede/Rimbeck/Wrexen hat eine solide Hinrunde gespielt und steuert auf Kurs Klassenerhalt. Trainer Karl Schröder setzt auf geschlossene Mannschaftsleistung und hohe Konzentration.

Von Fabian Scholz

Scherfede. Die SG Scherfede/Rimbeck/Wrexen steht mit 19 Zählern auf einem soliden neunten Platz in der Tabelle der Fußball-Kreisliga A. Das Team von Karl Schröder überzeugt vor allem durch Konstanz in allen Teilen der Mannschaft.

„Wir sind mit der Hinrunde insgesamt sehr zufrieden. Defensiv, offensiv und auch von den Punkten her haben wir gut abgeliefert. Dennoch ist trotz des einstelligen Tabellenplatzes in Sachen Abstiegskampf noch nichts erledigt“, resümiert Schröder. Durch die bisher durchwachsenen Leistungen der Höxteraner Bezirksligisten könnten insgesamt vier Teams aus der A-Liga absteigen.

SG-Trainer Schröder rechnet mit einer solchen Konstellation: „Wir blicken konzentriert nach unten. Es ist noch lange nichts entschieden. Wir müssen wie in den ersten 17 Spielen weitermachen und unsere Leistung konstant auf den Platz bringen.“

Die SG weist momentan vier Zähler Vorsprung auf den viertletzten Platz vor. Vor allem defensiv läuft es für Scherfede gut. Mit nur 32 Gegentoren stellen sie von allen abstiegsbedrohten Teams die beste Abwehrreihe. „Wir haben bislang keine hohen Klatschen kassiert. Es läuft immer sehr knapp ab. Das kann man auf unsere sehr gute Abwehrreihe und Torwartsituation zurückführen“, berichtet Schröder. In der Rückrunde muss er auf Thomas Müller verzichten, der den Verein in Richtung Menne verlassen hat. „Die Lücke, die Thomas hinterlassen hat, muss nun erst mal geschlossen werden. Ich habe Vertrauen in meine Jungs, dass sie das ohne Probleme schaffen werden“, ist sich Schröder sicher.

Mit 33 geschossenen Toren ist die SG auch in der Offensive gut unterwegs. Die Schröder-Elf ist das einzige Team im Abstiegskampf, dass ein positives Torverhältnis vorweisen kann. „Auch mit unserer Offensive bin ich absolut zufrieden. Sie machen einen sehr guten Job. Wir können einfach nicht so ein Feuerwerk abbrennen, wie die Mannschaft vor uns.“

Highlight der Hinrunde war für Scherfede das 2:2-Unentschieden gegen den Tabellenführer aus Höxter. „In diesem Spiel haben wir verdient einen Punkt geholt. Das macht uns stolz und bringt Selbstvertrauen“, betont der Trainer. Sein Team kommt nicht über Einzelspieler, sondern über das Gesamtkollektiv. „Wir haben keine Ausnahmestürmer wie Viktor Schmidt oder Nico Trepschick. Bei uns arbeitet jeder für jeden. Das funktioniert auch erfolgreich“, sagt Schröder. In der Vorbereitung lief es für Scherfede noch nicht ganz rund. Schichtdienste und das Wetter machen die Vorbereitung für Karl Schröder zu einer großen Aufgabe: „Wir haben leider keinen Kunstrasenplatz. Daher verbringen wir die meisten Einheiten aktuell in Soccerhallen oder im Fitnessstudio. Zusätzlich ist die Beteiligung durch verschiedene Schichtdienste noch nicht optimal. Zumindest zeigen sich alle, die da sind hoch motiviert.“

So soll es auch im Saison-Endspurt, der für die SG mit dem Derby in Bonenburg am 8. März starten soll, weiter gehen.

 

Quelle: Westfalen Blatt

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