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Zu Beginn der Rückrunde ist fast die Hälfte der Liga betroffen.

Die Angst geht um im Kreisoberhaus. Je nachdem, wie die Klubs aus dem Kreis Höxter in der Bezirksliga abschneiden, könnte es im schlechtesten Fall zu drei Absteigern in der Kreisliga A kommen. Somit steckt fast die Hälfte der Liga im Abstiegskampf bzw. ist in Reichweite zur gefährlichen Region. Aber egal, wie ernst die Lage auch ist: Aufgeben kommt bei keinem Klub in Frage. Bis Platz 7 kämpfen die Spitzenteams um die bestmöglichen Platzierungen, dahinter gibt es ein kleines Niemandsland, aber spätestens ab Rang 10 beginnt die gefährliche Zone.

SG-Trainer Schröder ist zufrieden

Auf diesem Platz rangiert aktuell Scherfede-Rimbeck-Wrexen. Der Vorsprung der SG auf Platz 14, der möglicherweise der erste Abstiegsplatz wird, beträgt lediglich sieben Punkte. Da einige Teams aus dem Tabellenkeller noch Partien in der Hinterhand haben, warnt Trainer Karl Schröder: „Entschieden ist noch gar nichts. Bekommen die letzten Drei einen Lauf und wir oder andere brechen ein, ist der Vorsprung schnell weg.“ Der Coach blickt aber optimistisch in die Zukunft: „Mit der Hinrunde bin ich zufrieden. Einige Umstellungen haben geklappt, andere brauchen noch etwas Zeit. Zuversichtlich stimmt mich unser gut besetzter Kader. Die jungen Spieler werden sich noch verbessern und von den älteren lernen. Wir haben jetzt Stabilität in allen Mannschaftsteilen.“ Durch die Siege gegen Würgassen und Neuenheerse hat sich Scherfede Luft im Keller verschafft. Trotzdem hat die SG laut Schröder „gegen Mannschaften unserer Kragenweite einige Punkte liegen gelassen, was wir in der Rückrunde verbessern wollen.“

Puhl bereitet der kleine Kader Sorgen

Punktgleich mit Scherfede rangiert die SuS Gehrden/Altenheerse auf Rang 11. Der Aufsteiger spielt bislang eine gute Saison und punktet konstant. Seit drei Partien ist der SuS ungeschlagen. Zuletzt wurde Brenkhausen mit 5:0 in die Schranken gewiesen. Trainer Michael Puhl guckt aber weiterhin in den Rückspiegel: „Ich sehe eine Zweiklassengesellschaft in der Liga. Die ersten sieben Teams sind fußballerisch klar besser als der Rest. Das heißt, dass die unteren sieben bis 8 die Absteiger unter sich ausmachen.“ Nach durchwachsenem Start hat sich der Neuling gut etabliert. Seit dem 8. Spieltag stand der SuS in der Tabelle nie schlechter als Platz 13. Eine Gefahr sieht Puhl für die Rest-Spielzeit aber doch: „Unser großes Problem ist sicherlich der kleine Kader und das Verletzungspech. Umso höher ist die bisherige Leistung der Jungs zu werten.“ In den restlichen Spielen empfängt Gehrden lediglich Würgassen daheim, ansonsten muss das Team bei den anderen Kellerkindern immer auswärts antreten, weshalb Puhl auch glaubt: „Es wird bis zum Schluss spannend bleiben, da viel von der Bezirksliga abhängt. Bis dahin gilt es einfach, so viele Gegner wie möglich hinter uns zu lassen.“

SVA peilt den Klassenerhalt ohne den Aufstiegstrainer an

In den vergangenen Tagen wurde publik, dass sich der SV Albaxen nach der Winterpause einen neuen Trainer suchen muss. Aufstiegscoach Oliver Bönnighausen wird sein Amt niederlegen. Am Ziel ändert das natürlich nichts. Co-Trainer Matthias Stiewe: „Auch ohne Oli, den wir vermissen werden, wollen die Jungs die Klasse halten. Und dafür tun sie ihr Möglichstes.“ Mit Rang 12 und 15 Zählern auf dem Konto liegt der SVA im Soll. Stiewe sieht allerdings noch Verbesserungspotential: „In den letzten Spielen haben wir reichlich Lehrgeld bezahlen müssen. Daraus wollen wir lernen und in der Rückrunde schnellstmöglich genügend Punkte einsammeln.“ Vor allem in der Defensive hapert es. 50 Gegentore bedeuten den viertschlechtesten Wert der Liga. Stiewe weiß, worauf es in Zukunft ankommen wird: „Wir wollen besonders die direkten Duelle um den Klassenerhalt für uns entscheiden. Da bin ich zuversichtlich, weil wichtige Akteure aus Verletzungen zurückkehren und der Teamgeist der Jungs stimmt.“

Bonenburg-Coach mit Ruhe und Zuversicht

Die Verantwortlichen des SV Bonenburg waren sich bereits in der Sommerpause bewusst, dass eine komplizierte Saison vor dem Klub liegen würde. Trainer Hubertus Schade gab von vornherein den Klassenerhalt als Ziel aus. Überraschend kommt daher Platz 13 nach 15 Partien für den Trainer auch nicht: „Es ist die erwartet schwere Saison. Klar kennen wir die Tabelle, jedoch lege ich wenig Wert auf Interpretationen.“ Zuletzt punktete der SVB gegen die Mitkonkurrenten Würgassen (5:0) und Gehrden/Altenheerse (3:3). Zwischenzeitlich musste das Team neun Spiele lang auf einen Sieg warten. Den Hauptgrund dafür kennt Schade: „Wie man trainiert, so spielt man auch. Da wir einen kleinen Kader haben, der auch noch aus Studenten und Schichtdienstarbeitern besteht, die nicht immer trainieren können, wiegt jeder Ausfall schwer. Selten können wir Einheiten im zweistelligen Bereich absolvieren. Es ist jedoch noch keine Einheit ausgefallen. Auch mit nur fünf bis sechs Spielern findet ein Training statt.“ Panik kommt beim erfahrenen Coach nicht auf: „Wir werden weiter in Ruhe an der Fitness arbeiten und eine sehr gute Rückrunde spielen. Aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit wird der SV Bonenburg auch in der nächsten Saison in der A-Liga spielen.“

Erfahrung im Abstiegskampf als Trumpf

Der SV Würgassen kämpft seit drei Jahren um den Ligaverbleib. In den letzten beiden Spielzeiten sprang der SVW dem Abstieg jeweils nur knapp von der Schippe – und auch in dieser Saison geht es einzig und allein ums Überleben. Derzeit liegt der Klub auf Rang 14 und nur knapp über dem Strich. Das könnte am Ende allerdings nicht reichen, sollte es drei Absteiger geben. In den vergangenen beiden Partien gab es böse Pleiten gegen Bonenburg (0:4) und Scherfede (0:6). Ein Vorteil des Teams gegenüber der Konkurrenz: Abstiegskampf ist für die Spieler nichts Neues. Diese Erfahrung sieht Trainer Sebastian Naskrent auch als Pluspunkt: „Der mannschaftliche Zusammenhalt der Truppe ist einfach fantastisch. Dadurch, dass wir eine Mannschaft sind, die wirklich schon über Jahre hinweg zusammenspielt, bin ich auch guter Dinge, dass wir bis zum letzten Spieltag die Möglichkeit besitzen, die Klasse zu halten.“ Der Coach schränkt allerdings ein: „Wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen und unsere Leistung abrufen, dann haben wir auch eine Chance auf den Ligaverbleib.“ Hohe Klatschen, wie gegen Höxter (0:10) und Bad Driburg (0:10), soll es in Zukunft nicht mehr geben.

Diekmann geht mit Glaube und Hoffnung voran

Der SV Brenkhausen/Bosseborn ist eine Fußball-Institution im Kreis Höxter. Der Verein von der Schelpe spielte viele Jahre überkreislich und gehörte auch in der A-Liga immer zu den Top-Klubs. In dieser Saison droht allerdings der Absturz in die B-Klasse. Erst sieben Punkte hat der SVBB auf dem Konto. Seit dem 10. Spieltag steht der Klub durchgehend auf einem direkten Abstiegsplatz. Doch Trainer Thorsten Diekmann sieht Licht am Ende des Tunnels: „Unser Lazarett lichtet sich ein wenig. Spieler wie Adrian Dobrott und Tobias Schinowski werden uns in der Rückrunde wieder zur Verfügung stehen, das gibt einen Qualitätsschub. Zudem haben wir mit Romo Piegza, Jens und Björn Schlösser noch etwas für die Erfahrung auf dem Feld getan. Das wichtigste ist, dass wir an uns glauben.“ Trotz der kritischen Situation ist Diekmann davon überzeugt, dass „wir da unten herauskommen werden.“ Positiv hebt der Coach hervor, „die volle Rückendeckung des Vereins“ zu spüren. Der Weg zum Klassenerhalt ist für den SVBB sehr steinig. Die schwächste Offensive der Liga muss laut Diekmann „mehr Sicherheit und Glaube an den Tag legen. Manchmal sind wir zu ängstlich in unseren Situationen.“ Und bekanntlich lähmt Angst und ist im Fußball nicht förderlich.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Am allerschwersten wird der Klassenerhalt für den FC Neuenheerse/Herbram. Die Schießbude der Liga hat erst magere fünf Zähler auf der Habenseite. Der Rückstand auf Rang 13, der ganz sicher das rettende Ufer bedeutet, beträgt bereits sieben Punkte. Das Team muss in den verbleibenden zwölf Partien also mehr als doppelt so viele Zähler einfahren wie bisher. Schwer, aber nicht unmöglich. Co-Trainer Stephan Sprock hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben: „Positiv ist, dass sich Brenkhausen und Würgassen nicht absetzen konnten und in Reichweite liegen. Leider gehen wir im Moment davon aus, dass der drittletzte Platz nicht zum Klassenerhalt reichen wird. Sieben Punkte Rückstand auf Platz 14 sind natürlich schwer aufzuholen. Aber wir sind in puncto Einstellung, Kampfgeist und Motivation mit unseren letzten Aufritten gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte zufrieden und ziehen daraus Hoffnung für die kommenden Aufgaben.“ An den letzten vier Spieltagen der Saison trifft das Ziegeroski-Team mit Gehrden/Altenheerse, Bonenburg, Brenkhausen/Bosseborn und Scherfede-Rimbeck-Wrexen auf vier Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Bei Neuenheerse/Herbram würde wohl jeder Spieler sofort dafür unterschreiben, wenn der Klassenerhalt dann noch in der eigenen Hand liegen würde.

 

Quelle: FuPa Höxter

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